Angebote

Schulwegsicherung

 

Jähr­lich ver­un­glü­cken in Deutsch­land etwa 100.000 Kin­der und Jugend­li­che auf dem Weg zur Schu­le oder dem Heim­weg. Ver­kehrs­er­zie­hung, Ampel­an­la­gen und Ähn­li­ches rei­chen nicht aus, um Kin­der vor Unfäl­len zu schüt­zen. Schul­weg­hel­fer ver­stär­ken die Sicher­heit der Kin­der auf dem Schul­weg. Sie sol­len Kin­der vom unacht­sa­men Über­schrei­ten der Fahr­bahn abhal­ten und durch das gemein­sa­me Über­que­ren der Stra­ße sichern. Sie ver­deut­li­chen auch die beson­de­ren Sorg­falts­pflich­ten der Ver­kehrs­teil­neh­mer gegen­über Kin­dern.
Die Anwe­sen­heit von Schul­weg­hel­fern an den kri­ti­schen Punk­ten des Schul­we­ges trägt maß­geb­lich zur Sicher­heit unse­rer Kin­der bei. Dort, wo Schul­weg­hel­fer im Ein­satz sind, hat es seit vie­len Jah­ren kei­nen ein­zi­gen Unfall mit Schwer­ver­letz­ten mehr gege­ben. Für die­se ver­stärk­te Sicher­heit der Schü­ler haben in Puch­heim 20 Schul­weg­hel­fer im Jahr 2017 bei den Grund­schu­len „Schu­le Süd“ und „Schu­le Ger­ner­platz“ ca.  970 Ein-sät­ze absol­viert. Der Kreis­ver­band bedankt sich bei allen Schul­weg­hel­fern für ihren uner­müd­li­chen Ein­satz.

Klassenpaten

 

Hil­fe für den schu­li­schen All­tag: Die sozia­le Her­kunft nimmt immer noch ent­schei­den­den Ein­fluss auf den Bil­dungs­ver­lauf. Der DKSB-Lan­des­ver­band Bay­ern hat mit den „Klas­sen­pa­ten“ ein Kon­zept vor­ge­legt, wie Schu­len bei der Über­win­dung milieu­ge­bun­de­ner Ungleich­hei­ten unter­stützt wer­den kön­nen, damit alle Kin­der die glei­che Chan­ce auf Bil­dungs­er­folg erlan­gen.

Wie wer­den Sie Klas­sen­pa­te? Möch­ten auch Sie gern Klas­sen am Ort oder im Land­kreis unter­stüt­zen? Mit­hel­fen kann (fast) jeder/r.  Spre­chen Sie uns an. Die Klas­sen­pa­ten wer­den vom Deut­schen Kin­der­schutz­bund gründ­lich geschult. In meh­re­ren Ler­nein­hei­ten wer­den den ange­hen­den Klas­sen­pa­ten pra­xis­be­zo­gene Hand­lungs­kom­pe­ten­zen für die Arbeit mit Kin­dern im schu­li­schen Kon­text ver­mit­telt.

Begleiteter Umgang

Beglei­te­ter Umgang — was ist das? Tren­nung und Schei­dung sind ein­schnei­dende Lebens­er­eig­nisse für alle Betei­lig­ten. Kin­der kön­nen die Tren­nung der Eltern am bes­ten ver­ar­bei­ten, wenn die Auf­recht­er­hal­tungvon posi­ti­ven und trag­fä­hi­gen Bezie­hun­gen zu bei­den Eltern­tei­len gelingt. Nicht sel­ten aber ver­stellt der aktu­elle Kon­flikt der Eltern den Blick auf die Bedürf­nisse des Kin­des. Vor allem bei hoch­st­rit­ti­gen Tren­nun­gen kann die Aus­übung des Umgangs­rechts des getrennt leben­den Eltern­teils in Anwe­sen­heit einer neu­tra­len Per­son zur Dees­ka­la­tion und zum Kin­des­wohl bei­tra­gen. Auch in den Fäl­len, in denen lan­ge Zeit kein Kon­takt zu einem Eltern­teil bestand, kann der Beglei­tete Umgang eine Hil­fe­stel­lung dar­stel­len.

Orga­ni­sa­tion Der Beglei­tete Umgang hat im Deut­schen Kin­der­schutz­bund bun­des­weit Tra­di­tion. Er fin­det in engem Zusam­men­wir­ken von Haupt– und Ehren­amt statt. Die Kon­takte zwi­schen der umgangs­be­rech­tig­ten Per­son und dem Kind wer­den von ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern beglei­tet, die das Kind in der Umgangs­si­tua­tion unter­stüt­zen und ihm Sicher­heit und Schutz ver­mit­teln. Die Bera­tung der Eltern hin­ge­gen obliegt haupt­amt­li­chen Fach­kräf­ten.

Sie benö­ti­gen Unter­stüt­zung beim Umgang? Bit­te wen­den Sie sich an das Amt für Jugend und Fami­lie des Land­krei­ses Fürs­ten­feld­bruck, Tel. 08141/519–793,  http://www.lra-ffb.de/lra/jugend/jugend-3tsu.shtml.

Sie wol­len hel­fen? Unse­re ehren­amt­li­chen Umgangs­be­glei­ter wer­den sorg­fäl­tig geschult und wäh­rend ihrer Ein­sätze fach­lich beglei­tet.

Familienpatenschaften

Fami­li­en­pa­ten­schaf­ten — was ist das? Jede Fami­lie kann in eine Situa­tion gera­ten, in der die vor­han­de­nen Kräf­te nicht mehr aus­rei­chen, um die­sen Anfor­de­run­gen gerecht zu wer­den. Tren­nung und Schei­dung, allein­er­zie­hen­der Eltern­teil, Mehr­lings­ge­bur­ten, frü­he Eltern­schaft, Krank­heit und Behin­de­rung, Arbeits­lo­sig­keit, sozia­le Iso­la­tion nach Zuzug, Inte­gra­ti­ons­pro­bleme, beruf­li­che Bean­spru­chung, Schul­stress oder ein­fach nur das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst – die Grün­de für eine dro­hende Über­for­de­rung kön­nen höchst unter­schied­lich sein.

Ehren­amt­li­che Fami­li­en­pa­tin­nen und Fami­li­en­pa­ten beglei­ten und unter­stüt­zen betrof­fene Fami­lien, damit die­se den All­tag bald­mög­lichst wie­der selbst bewäl­ti­gen kön­nen. Sie sind da als Ansprech­part­ner, hel­fen bei All­tags­ent­schei­dun­gen oder beim Schaf­fen einer Tages­struk­tur, unter­stüt­zen in der Haus­halts­pla­nung, beglei­ten beim Umgang mit Behör­den, geben Anre­gun­gen für sinn­volle Frei­zeit­ge­stal­tung, über­neh­men Kin­der­be­treu­ung und Haus­auf­ga­ben­hilfe, regen den Auf­bau von Netz­wer­ken an und beför­dern ins­ge­samt die Ent­wick­lung von Erzie­hungs­kom­pe­tenz.

Sie benö­ti­gen Unter­stüt­zung? Bit­te rufen Sie uns an oder sen­den Sie uns eine kur­ze E-Mail mit ihren Kon­takt­da­ten. Unse­re Hil­fe ist für Sie in der Regel kos­ten­frei.

Sie wol­len hel­fen? kon­tak­tie­re uns!