Begleiteter Umgang

Beglei­te­ter Umgang — was ist das? Tren­nung und Schei­dung sind ein­schnei­dende Lebens­er­eig­nisse für alle Betei­lig­ten. Kin­der kön­nen die Tren­nung der Eltern am bes­ten ver­ar­bei­ten, wenn die Auf­recht­er­hal­tungvon posi­ti­ven und trag­fä­hi­gen Bezie­hun­gen zu bei­den Eltern­tei­len gelingt. Nicht sel­ten aber ver­stellt der aktu­elle Kon­flikt der Eltern den Blick auf die Bedürf­nisse des Kin­des. Vor allem bei hoch­st­rit­ti­gen Tren­nun­gen kann die Aus­übung des Umgangs­rechts des getrennt leben­den Eltern­teils in Anwe­sen­heit einer neu­tra­len Per­son zur Dees­ka­la­tion und zum Kin­des­wohl bei­tra­gen. Auch in den Fäl­len, in denen lange Zeit kein Kon­takt zu einem Eltern­teil bestand, kann der Beglei­tete Umgang eine Hil­fe­stel­lung darstellen.

Orga­ni­sa­tion: Der Beglei­tete Umgang hat im Deut­schen Kin­der­schutz­bund bun­des­weit Tra­di­tion. Er fin­det in engem Zusam­men­wir­ken von Haupt– und Ehren­amt statt. Die Kon­takte zwi­schen der umgangs­be­rech­tig­ten Per­son und dem Kind wer­den von ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern beglei­tet, die das Kind in der Umgangs­si­tua­tion unter­stüt­zen und ihm Sicher­heit und Schutz ver­mit­teln. Die Bera­tung der Eltern hin­ge­gen obliegt haupt­amt­li­chen Fachkräften.

Sie benö­ti­gen Unter­stüt­zung beim Umgang?

Bitte wen­den Sie sich an das Amt für Jugend und Fami­lie des Land­krei­ses Fürs­ten­feld­bruck:

Tel.: 08141/519–793,

Website:   http://www.lra-ffb.de/lra/jugend/jugend-3tsu.shtml

 

 

Familienpatenschaften

Fami­li­en­pa­ten­schaf­ten — was ist das? 

Jede Fami­lie kann in eine Situa­tion gera­ten, in der die vor­han­de­nen Kräfte nicht mehr aus­rei­chen, um die­sen Anfor­de­run­gen gerecht zu wer­den. Tren­nung und Schei­dung, allein­er­zie­hen­der Eltern­teil, Mehr­lings­ge­bur­ten, frühe Eltern­schaft, Krank­heit und Behin­de­rung, Arbeits­lo­sig­keit, soziale Iso­la­tion nach Zuzug, Inte­gra­ti­ons­pro­bleme, beruf­li­che Bean­spru­chung, Schul­stress oder ein­fach nur das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst – die Gründe für eine dro­hende Über­for­de­rung kön­nen höchst unter­schied­lich sein.

Ehren­amt­li­che Fami­li­en­pa­tin­nen und Fami­li­en­pa­ten beglei­ten und unter­stüt­zen betrof­fene Fami­lien, damit diese den All­tag bald­mög­lichst wie­der selbst bewäl­ti­gen kön­nen. Sie sind da als Ansprech­part­ner, hel­fen bei All­tags­ent­schei­dun­gen oder beim Schaf­fen einer Tages­struk­tur, unter­stüt­zen in der Haus­halts­pla­nung, beglei­ten beim Umgang mit Behör­den, geben Anre­gun­gen für sinn­volle Frei­zeit­ge­stal­tung, über­neh­men Kin­der­be­treu­ung und Haus­auf­ga­ben­hilfe, regen den Auf­bau von Netz­wer­ken an und beför­dern ins­ge­samt die Ent­wick­lung von Erziehungskompetenz.

Dipl. Psych. Susanne Frauwallner betreut und koordiniert das Projekt der Familienpaten, sowie die Teilnahme  unseres Kreisverbandes an den Veranstaltungen und am Runden Tisch des Netzwerks Familienpaten Bayern. Weiterhin vertritt sie den Kreisverband am Runden Tisch gegen häusliche Gewalt.

Sie benö­ti­gen Unterstützung oder wollen Helfen? 

Unsere ehren­amt­li­chen Umgangs­be­glei­ter wer­den sorg­fäl­tig geschult und wäh­rend ihrer Ein­sätze fach­lich beglei­tet. Unsere Hilfe ist für Sie kos­ten­frei. Kontaktiere Sie uns unter folgender Mail-Adresse: info@kinderschutzbund-ffb.de

 

 

 

 

Schulwegsicherung

Jährlich verunglücken in Deutschland etwa 100.000 Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule oder dem Heimweg. Verkehrserziehung, Ampelanlagen und Ähnliches reichen nicht aus, um Kinder vor Unfällen zu schützen. Schulweghelfer verstärken die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg. Sie sollen Kinder vom unachtsamen Überschreiten der Fahrbahn abhalten und durch das gemeinsame Überqueren der Straße sichern. Sie verdeutlichen auch die besonderen Sorgfaltspflichten der Verkehrsteilnehmer gegenüber Kindern.
Die Anwesenheit von Schulweghelfern an den kritischen Punkten des Schulweges trägt maßgeblich zur Sicherheit unserer Kinder bei. Dort, wo Schulweghelfer im Einsatz sind, hat es seit vielen Jahren keinen einzigen Unfall mit Schwerverletzten mehr gegeben. Für diese verstärkte Sicherheit der Schüler haben in Puchheim 20 Schulweghelfer im Jahr 2017 bei den Grundschulen „Schule Süd“ und „Schule Gernerplatz“ ca.  970 Ein-sätze absolviert. Der Kreisverband bedankt sich bei allen Schulweghelfern für ihren unermüdlichen Einsatz.